Trinkwasserstation,
Kioske für die Dorfbevökerung

Wie üblich gibt es in den ärmsten Regionen Westafrikas weder sauberes Trinkwasser noch eine Stromversorgung. Die einzige Trinkwasserversorgung erfolgt von Hand an ausgehobenen Gruben, die während der Regenperiode (ca. 3 Monate im Jahr) gefüllt werden, durch die feuchte Hitze aber umgehend mit gefährlichen Krankheitserregern verseucht werden. Ziel des Projektes ist, ein ganzes Dorf in einem Wasser-Kiosk (Water Shop) mit sauberem und nach ISO-Normen zertifiziertem Trinkwasser zu versorgen, völlig autonom angetrieben durch Sonnenergie.
Die gesamte Dorfbevölkerung kann an dieser Station sauberes und gesundes Trinkwasser beziehen, zu einem sehr günstigen Preis. Mit dem so erwirtschafteten Geld kann die Anlage gewartet und das benötigte Betreuungspersonal zu einem fairen Lohn angestellt werden Der Mangel an elementarer Infrastruktur wie Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung oder des Abfallmanagements bewirkt, dass sich gefährliche Infektionskrankheiten wie Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Meningitis, Bilharziose (Schistosomiasis), Parasitose sowie Ebola ausbreiten. Einer der wichtigsten Übertragungsfaktoren spielt das mit Viren und Bakterien verschmutzte Trink-Wasser sowie die dadurch fehlende Hygiene.

Ziel des Projektes
Ziel unseres Wasser-Kiosk-Projektes ist, in einem dieser Distrikte eine hocheffiziente zentrale Trinkwasser-Anlage aufzubauen, die aus dem Grund-/Regenwasser völlig autonom mit Sonnenergie (mittels mechanischer Ultra-Filtrationstechnologie) ohne Chemie sauberes und qualitativ hochwertiges Trinkwasser produziert (ca. 5000 bis 7000 Liter Trinkwasser / Tag, abhängig von der Sonnenscheindauer). Zudem reinigt sich diese Anlage selbständig durch Rückspülung und garantiert dadurch eine gleich bleibende hohe Wasserqualität (Iso-zertifiziert). Der Laufkundschaft wird direkt bei der Anlage ein qualitativ guter Trinkwasserbehälter mit eigenem Logo im Pfand ausgeliehen, mit diesem sauberen Trinkwasser befüllt und zu einem günstigen Preis abgegeben. Bei der nächsten Befüllung wird der Behälter gereinigt, desinfiziert und wieder gegen Entgelt abgeben. Mit dem so erwirtschafteten Gewinn wird das Personal, die Unterhalts- und Reinigungsarbeiten bezahlt sowie für eine weitere Trinkwasseranlage in einem anderen Bezirk Geld geöffnet.

Investitionsbedarf
Die Investitionen für eine solche Anlage belaufen sich auf ca. CHF 50 000. Diese werden ab Inbetriebnahme über einen bescheidenen Bezugspreis wieder eingespielt, so dass es sich letztlich um ein nachhaltiges Engagement handelt, dem weitere Projekte folgen könnten. Auch die mit dieser Technologie schon so funktionierende Aufbereitungsanlage bei der Neonatologie des Spitals Donka in Conakry wird über einen fairen Bezugspreis amortisiert.



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